Delegationsreise China 2025: Zwischen Innovation, Robotik und Wow-Momenten
China hat in den letzten Jahren eine rasante Transformation vollzogen: von der „verlängerten Werkbank der Welt“ hin zu einem Innovationstreiber für Robotik, KI und autonome Systeme. Technologien, die in Europa oft noch Pilotstatus haben, sind dort bereits Realität – humanoide Roboter in Fabriken, autonome Drohnen über Großstädten, Serviceroboter in Hotels.
Für GEROBOTICS war die Teilnahme an der Delegationsreise China 2025 daher ein logischer Schritt. Organisiert vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg und BW_i, angeführt von Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, führte die einwöchige Reise über Beijing, Guangzhou und Shenzhen.

Unser Ziel: Impulse gewinnen, Kontakte knüpfen und Lösungen für unsere Kunden in Europa mitbringen – für Gastronomie, Hotellerie, Einzelhandel, Facility Management und Industrie.
Beijing – die ersten Eindrücke einer Robotik-Revolution
Casbot – der Marathon-Roboter

Der Auftakt war ein echtes Ausrufezeichen: Casbot 01, ein humanoider Roboter mit bipedalem Gang, hat einen offiziellen Halbmarathon über 21 Kilometer absolviert. Eine Urkunde bescheinigt ihm die Leistung.
Unser Team kannte Casbot nur aus viralen Videos. Ihn live zu erleben, war überwältigend: stabil, groß, mit einer Präsenz, die man nicht vergisst. Dieser Roboter zeigt, dass Ausdauer, Stabilität und Software-Zuverlässigkeit inzwischen eine Dimension erreicht haben, die man bisher nur vom Menschen kannte. Dass Casbot bereits bei Lenovo in der Produktion eingesetzt wird, verdeutlicht: humanoide Robotik ist in China nicht Zukunftsmusik, sondern Alltag im industriellen Einsatz.
Robotera – Mobilität trifft Feinmotorik
Robotera präsentierte uns Roboterhände, die Gegensätze vereinen: robust und zugleich extrem feinfühlig. Highlight war der Q5-Roboter, eine mobile Plattform mit Armen – entwickelt für Logistik und Automatisierung. Mobilität und Präzision vereint in einem System.
Das hat Signalwirkung: Während in Europa noch diskutiert wird, ob Roboter eher für Schwerlast oder für Präzision taugen, kombiniert Robotera beides. Für Logistik, Einzelhandel oder Facility Management ergeben sich enorme Chancen.
Kick-off im German Center
Offiziell begann die Delegationsreise im German Center Beijing. Nach der Begrüßung durch Frau Gao und Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut folgte ein Briefing durch die Deutsche Botschaft, AHK Beijing, GTAI und BW_i.
Dieser Auftakt bot mehr als politische Einordnung: Er war die erste Gelegenheit, Delegationsteilnehmer:innen untereinander zu vernetzen – Kontakte, die auch lange nach der Reise relevant bleiben.

Linkerbot – offene Robotikarchitektur
Linkerbot überraschte uns mit einer offenen Softwarearchitektur: APIs und Entwicklungstools ermöglichen kundenspezifische Anpassungen von Greiferlösungen.
Während in Europa viele Anbieter auf geschlossene Systeme setzen, zeigt Linkerbot: Offenheit beschleunigt Innovation. Das ist ein Signal auch für europäische Unternehmen, die flexibler werden müssen, um nicht den Anschluss zu verlieren.
Abend im Kempinski – Begegnung mit dem KEENON W3

Der Abend im Kempinski Beijing bot Gelegenheit zum Netzwerken in feierlichem Rahmen. Unternehmer, Offizielle und unsere Delegation diskutierten intensiv über Chancen und Herausforderungen.
Ein „Heimatmoment“ sorgte für ein Schmunzeln: Im Hotel begegneten wir einem KEENON W3 Lieferroboter – genau dem Modell, das GEROBOTICS in Europa vertreibt. In China selbstverständlich, bei uns noch Neuland. Das zeigt, wie weit Serviceroboter im Gastgewerbe dort bereits integriert sind.

Beijing X-Humanoid Research Center – Sci-Fi live

Der Besuch im X-Humanoid Research Center war ein Blick in die Zukunft – live und greifbar. Wir sahen:
- Einen Barista-Roboter, der Cappuccino mit perfekter Latte Art servierte
- Roboter in der Qualitätssicherung von Autos
- Assistenzroboter in Apotheken
- OP-Roboter für Herzoperationen
- Roboterhunde als smarte Haustiere
- Einen humanoiden Roboter, der ein autonomes Fahrzeug belud
Für uns der Beweis: Was in Europa wie Science-Fiction klingt, ist in China bereits Realität. Mut, Tempo und Anwendungsvielfalt – diese Mischung macht den Unterschied.
Xiaomi – wenn ein Auto zum Raumschiff wird
Xiaomi, bekannt als Smartphone-Gigant, beeindruckte mit seiner vollautomatisierten Produktion des SU7 Ultra. Vor wenigen Jahren noch Handy-Hersteller, heute ein Hersteller von Hochleistungsfahrzeugen mit über 1.000 PS – im Sekundentakt verlassen Autos die Fertigung.
Das Highlight: die Testfahrt auf der hauseigenen Teststrecke. Die Beschleunigung war brachial – eher wie der Start eines Raumschiffs als eine Autofahrt. Das Cockpit: futuristisch, KI-gestützt, mit digitalen Assistenten.




Erkenntnis: Mobilität und Robotik verschmelzen – ein Trend, der auch Europa massiv prägen wird.
Guangzhou – Drohnen, Sensorik & Outdoor-Robotik
EHang – Drohnen als Transportmittel & Feuerwehrhelfer

EHang ist weltbekannt für autonome Passagierdrohnen. Wir durften in der EHang Drohne probesitzen – und einen Testflug live miterleben.
Die Palette reicht von Ein-Personen-Drohnen bis zu pilotlosen Lufttaxis für mehrere Personen mit Reichweiten bis 300 km. Ergänzend beeindruckte uns die Feuerwehr-Anwendung: Drohnen, die Brände in Hochhäusern löschen können. Bisher eine fast unlösbare Aufgabe – die Drohnen brechen Glas und löschen gezielt in den oberen Stockwerken.
Das war einer der stärksten WOW-Momente der gesamten Reise: Autonome Luftmobilität ist keine Vision, sondern Realität.
Minotech – Präzision mit deutscher Note
Minotech überzeugte mit Baukasten-Montageplätzen – flexibel, innovativ, effizient. Der Geschäftsführer, mit Erfahrung aus deutscher und chinesischer Industrie, erläutert die Unterschiede:
- Deutsche Unternehmen → datengetrieben, vorsichtig, prozessorientiert
- Chinesische Unternehmen → erfahrungsbasiert, risikofreudig, ergebnisorientiert
Diese unterschiedlichen Philosophien live erklärt zu bekommen, war ein Aha-Moment. Die Botschaft: Deutschland kann von Chinas Geschwindigkeit lernen – ohne Präzision aufzugeben.

Saiterobot – Outdoor-Cleaning für Städte & Industrie

Ein echtes Highlight im Bereich Reinigungsrobotik: der Outdoor-Cleaning-Roboter von Saiterobot. Mitten in der Fußgängerzone reinigte er autonom, erkannte Hindernisse, wich Passanten aus – und hielt konstante Sauberkeit, ohne menschlichen Eingriff.
Spannend auch die modularen Transportroboter: Roboter erkennen und verladen flexible Boxen, ohne dass jede Box einen eigenen Roboter braucht. Ein kosteneffizientes System, das Logistik neu denkt.
Für Europa bedeutet das: enormes Potenzial für Städte, Parks und Industrieareale – verbunden mit Fragen zu Datenschutz & öffentlichem Einsatz.
SICK China – KI-Sensorik in Aktion
SICK China, Tochter des deutschen Unternehmens, zeigte KI-basierte Sensorik, die nicht nur Daten liefert, sondern interpretiert und in Echtzeit verarbeitet.
Im Workshop erlebten wir live: Objekterkennung, Prozesssteuerung, Qualitätsüberwachung. Die Kombination aus deutscher Präzision und chinesischer Umsetzungsgeschwindigkeit war spürbar.
Fazit: Deutsche Sensorik + chinesische Umsetzung = Innovationskraft auf neuem Level.
Abend im Park Hyatt – Netzwerken in Eleganz

Der Abend im Park Hyatt Guangzhou bot einen eleganten Rahmen, geladenen Partnerunternehmen und inspirierendem Austausch.
Besonders eindrucksvoll: die Rooftop-Bar mit Blick über die Stadt. Zwischen Networking, Humor und persönlichen Gesprächen entstand ein Spirit, der die Delegation enger zusammenschweißte.
Wichtige Erkenntnis: Kontakte innerhalb der deutschen Delegation sind genauso wertvoll wie die internationalen.
Shenzhen – das Silicon Valley Chinas
UBTECH – humanoide Roboter für Alltag & Business
UBTECH, weltweit führend in humanoider Robotik, zeigte ein breites Portfolio:
- Alpha Mini – klein, charmant, interaktiv, ideal für Education & Edutainment
- Walker E – fortschrittlicher humanoider Roboter, bekannt von Sportevents, mit realen Einsatzfeldern
- Cruzr & Serviceroboter – Empfang, Handel, Bildung
- Reinigungsroboter – für Facility Management, Einzelhandel




Der Besuch zeigte: Humanoide Robotik ist keine Show mehr, sondern marktreif und skalierbar. UBTECH denkt groß – und setzt konsequent um.
Robosense – das Auge autonomer Systeme

Robosense gilt als globaler Taktgeber für LIDAR-Technologie – die „Augen“ autonomer Fahrzeuge und Roboter.
Wir erhielten Einblicke in Produktion, Kalibrierung, Tests und sahen Flotten von Testfahrzeugen mit modernsten LIDAR-Systemen. Ohne diese Technologie gibt es kein sicheres autonomes Fahren – und auch keine präzise Navigation in Robotik.
Ohne LIDAR gibt es kein autonomes Fahren – Robosense ist einer der weltweiten Schrittmacher für die Grundlage autonomer Systeme.
PUDU Tech – Showroom voller Innovationen
Als Spezialist für Serviceroboter & Reinigungsroboter war dieser Termin für uns besonders spannend: PUDU Robotics präsentierte im Showroom Liefer-, Reinigungs- und Transportroboter – viele davon noch nicht in Europa verfügbar.
Nach der Präsentation folgte ein Meeting mit dem Co-Founder von PUDU und seinem Team – ein wertvoller Austausch über mögliche Partnerschaften in Baden-Württemberg.


Botschaft: Serviceroboter sind in China Standard – in Europa müssen wir mutiger werden.
Tencent – Datenmacht & Innovationskraft



Der letzte große Besuch führte uns zu Tencent, gegründet 1998, heute einer der größten Tech-Konzerne der Welt mit einem Umsatz von über 80 Mrd. USD. Bekannt für Plattformen wie QQ, WeChat oder Gaming, aber auch für Cloud, KI und Smart-City-Lösungen.
Wir durchliefen eine Reihe Showrooms: autonomes Fahren, KI, urbane Vernetzung, Simulation. Jeder Raum war ein WOW-Moment.
Tencent macht sichtbar, in welcher Dimension Datenverarbeitung & Innovation in China betrieben werden. Im Vergleich dazu wirkt Europa oft klein – ein Weckruf, mutiger zu denken.
Abschlussabend in Shenzhen – Rückblick & Ausblick
Die Reise endete mit einem feierlichen Abendessen in Shenzhen. Es war Zeit für Reflexion und Ausblick:
– Die zentrale Botschaft: Diese Impulse und Kontakte müssen nach Deutschland getragen und sinnvoll genutzt werden.
Für uns bei GEROBOTICS steht fest:
- Wir haben Kontakte geknüpft, die über die Reise hinaus wirken.
- Wir haben Lösungen gesehen, die auch für unsere Kunden in Europa relevant sind.
- Wir kehren zurück mit neuen Ideen, Inspiration und Mut, die Zukunft der Robotik aktiv mitzugestalten.

Fazit – was GEROBOTICS mitbringt
Wir haben humanoide Roboter gesehen, die Marathon laufen. Drohnen, die Menschen transportieren und Feuer löschen. Serviceroboter, die Hotels prägen. Sensoren, die Prozesse auf ein neues Level heben. Und Autos, die mit Wahnsinnsbeschleunigung & KI-Steuerung Maßstäbe setzen.
Doch das Wichtigste: Wir bringen Erfahrungen, Ideen und Kontakte mit, die wir direkt in Projekte für unsere Kunden übersetzen.
👉 Für Gastronomie, Hotellerie, Einzelhandel, Facility Management & Industrie bedeutet das:
- Serviceroboter entlasten Mitarbeiter und steigern Effizienz
- Reinigungsroboter sichern Hygiene & dauerhafte Sauberkeit
- Die richtige individuelle Lösung + Partner entscheidet über den Erfolg
- Innovationstransfer aus China gibt konkrete Antworten auf Personalmangel, steigende Kosten und Qualitätsanforderungen.
Die Zukunft der Robotik kennt keine Grenzen – und wir bei GEROBOTICS sind bereit, sie gemeinsam mit unseren Kunden zu gestalten.
Was unsere Kunden zur Delegationsreise und zu Robotiklösungen aus China wissen wollen
Warum war GEROBOTICS Teil der Delegationsreise?
Antwort:
Als Spezialist für Serviceroboter, Reinigungsrobotik und individuelle Lösungen ist GEROBOTICS stets auf der Suche nach den besten Technologien weltweit. Die Teilnahme an der offiziellen Delegationsreise des Landes Baden-Württemberg ermöglichte es uns, direkt vor Ort mit den innovativsten Herstellern Chinas in Kontakt zu treten – z. B. UBTECH, PUDU, Saiterobot, KEENON, Xiaomi oder Tencent.
Wir wollten nicht nur zuschauen, wie sich der Robotikmarkt entwickelt – wir wollten vorne dabei sein.
Deshalb waren wir auf dieser Reise aktiv vor Ort, um:
- neue Partnerschaften aufzubauen,
- Innovationen auf Praxistauglichkeit zu prüfen und
- gezielt Lösungen mit nach Europa zu bringen, die unseren Kunden echten Mehrwert bringen.
Ob Sie also in der Hotellerie, Gastronomie, im Einzelhandel, in der Logistik oder im Facility Management tätig sind – wir bringen nicht nur Produkte, sondern echtes Wissen, Erfahrung und ein internationales Netzwerk mit, das Ihnen hilft, Robotik wirtschaftlich sinnvoll einzusetzen.
Sind Roboter aus China in Deutschland erlaubt?
Antwort:
Ja, viele Modelle erfüllen bereits die EU-Vorgaben (z. B. CE-Kennzeichnung, Niederspannungsrichtlinie, EMV). GEROBOTICS prüft für alle Produkte DSGVO, Sicherheitsnormen und Zulassungen – damit Ihr Einsatz in Gastronomie, Hotellerie oder Industrie rechtskonform ist.
Was ist der Unterschied zwischen asiatischen und europäischen Robotern
Antwort:
Asiatische Hersteller wie UBTECH oder PUDU setzen auf skalierbare, KI-gestützte Lösungen für den Alltag – mit extrem schneller Marktreife. Europäische Anbieter sind oft stärker reguliert, bieten dafür z. B. tiefere Industrieintegration. GEROBOTICS hilft bei der Auswahl der richtigen Lösung für Ihre Branche.
Wie kann mein Unternehmen konkret von GEROBOTICS und der China-Reise profitieren?
Antwort:
Die Reise war für uns kein Schaufensterbummel – sie war ein gezielter Technologie-Check mit direktem Praxisfokus. Wir haben vor Ort geprüft, mit wem sich eine Zusammenarbeit lohnt, welche Roboter wirklich zuverlässig arbeiten und welche Technologien wirtschaftlich sinnvoll in Europa einsetzbar sind.
Ob Serviceroboter im Restaurant, Reinigungsroboter im Einzelhandel oder KI-Systeme für Präsentation oder Empfang – wir bringen aus China nicht nur Bilder mit, sondern konkrete Lösungen, geprüfte Partner und das Know-how, diese bei Ihnen einzuführen.
Wenn Sie also nicht nur irgendeinen Roboter kaufen wollen, sondern eine funktionierende, passende, zukunftssichere Lösung – dann ist GEROBOTICS Ihr Ansprechpartner.
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