Ein Kellner-Roboter übernimmt in erster Linie eines: wiederkehrende Transportwege zwischen festgelegten Punkten in Ihrem Betrieb. Er bringt Speisen und Getränke zum Tisch oder – von Ihrem Team beladen – benutztes Geschirr zurück zur Spülküche. So gewinnt Ihr Serviceteam Zeit für die Aufgaben, die tatsächlich Menschen erfordern.
Wichtig für Ihre Auswahl: „Kellner-Roboter“ ist keine geschützte Produktbezeichnung und kein einheitlicher Gerätetyp. Auch die Begriffe Servierroboter und Bedienroboter werden häufig für solche Systeme verwendet, ohne dass damit automatisch derselbe Funktionsumfang gemeint ist. Hinter dem Begriff stehen sehr unterschiedliche Bauarten – von offenen Tablettsystemen über kompakte Modelle für enge Wege bis zur geschlossenen Transportkabine.
GEROBOTICS führt aktuell acht Serviceroboter für die Gastronomie, vom schmalen Kompaktmodell bis zum geschlossenen System. Dieser Beitrag zeigt Ihnen, was Kellner-Roboter leisten, wie sich die Bauarten unterscheiden und welches Modell für welchen Einsatz infrage kommt. Alle technischen Angaben stammen aus den geprüften Hersteller- und Produktunterlagen; wo Werte nicht eindeutig dokumentiert sind, sagen wir das offen.
8
Modelle im Portfolio
49–80 cm
Mindestdurchfahrt je nach Modell
20–40 kg
Traglast gesamt
Was übernimmt ein Kellner-Roboter im Restaurant?
Der Kern der Aufgabe ist der Transport zwischen definierten Punkten: von der Küche oder dem Tresen zum Tisch, vom Tisch zurück zur Spülküche, vom Lager in den Servicebereich. Solche Wege können sich im laufenden Service häufig wiederholen und entsprechend Arbeitszeit binden, ohne dass dabei direkter Gästekontakt entsteht.
Je nach Modell kommen dokumentierte Zusatzfunktionen hinzu: Mehrpunkt-Lieferungen an mehrere Tische in einer Fahrt, geführte Selbstabholung mit Sprach- und Bildschirmhinweisen, Unterstützung beim Einsammeln von Geschirr, Begrüßung von Gästen oder die Anzeige von Tagesangeboten auf einem Werbedisplay. Welche dieser Funktionen ein Gerät tatsächlich bietet, unterscheidet sich von Modell zu Modell erheblich – genau deshalb lohnt der Blick auf das gesamte Portfolio statt auf ein einzelnes Gerät.
Was übernimmt er ausdrücklich nicht?
Verlässliche Erwartungen sind die Grundlage für einen erfolgreichen Einsatz. Für die hier vorgestellten Modelle gilt:
- Eine selbstständige Bestellaufnahme ist für keines der Modelle dokumentiert.
- Kein Modell räumt Tische selbstständig ab. Auch beim Geschirrtransport gilt: Mitarbeitende oder Gäste laden das Geschirr auf, der Roboter fährt es zur Spülküche.
- Beratung, Empfehlungen, Reklamationen und die Atmosphäre am Tisch bleiben Aufgabe Ihres Teams.

Markenprinzip
Roboter ersetzen nicht.
Sie entlasten.
Das ist keine Schwäche, sondern die eigentliche Logik: Roboter ersetzen nicht, sie entlasten. Ihr Team verbringt weniger Zeit auf Laufwegen und mehr Zeit am Gast.
Wenn Sie noch grundsätzlich abwägen, ob Servicerobotik für Ihren Betrieb infrage kommt, finden Sie die Einordnung in unserem Beitrag Wie kann ein Serviceroboter in der Gastronomie helfen?. Dieser Artikel setzt einen Schritt später an – bei der Frage, welches System zu welchen Gegebenheiten passt.
Welche Arten von Kellner-Robotern gibt es?
Vier Bauart-Merkmale bestimmen die Auswahl:
Offen oder geschlossen?
Bei offenen Systemen steht das Transportgut frei zugänglich auf Ablagen – schnelle Übergabe, direkter Zugriff. Geschlossene Systeme transportieren in einer Kabine hinter Türen, geschützt vor direktem Zugriff.
Wie schmal sind Ihre Wege?
Die dokumentierten Mindestdurchfahrtsbreiten im Portfolio reichen von 49 cm bis 80 cm. Dieser Wert entscheidet oft früher über die Modellwahl als jede Funktion.
Mit oder ohne Anzeigefläche?
Einige Modelle tragen zusätzlich ein großes Werbedisplay für Tagesangebote und Informationen.
Wie viel Kapazität?
Die Gesamttraglast liegt je nach Modell zwischen 20 und 40 kg; das geschlossene Modell bietet zusätzlich 167 Liter Kabinenvolumen.
Das GEROBOTICS-Portfolio: acht Modelle, vier Gruppen

Klassische offene Serviceroboter: T9, T9 Pro und T5
- 70 cm Mindestdurchfahrt
- 40 kg Traglast
- 4 offene Ablagen
Die klassische Bauform für den Speisentransport: vier offene Ablagen, 40 kg Gesamttraglast, 70 cm Mindestdurchfahrtsbreite.



Der DINERBOT T9 ist das Ausdauer-Modell der Reihe: 13 bis 18 Stunden dokumentierte Akkulaufzeit bei 4 Stunden Ladezeit, Ablagen von vorn und hinten zugänglich, Mehrpunkt-Lieferung an bis zu 20 Punkte in einer Fahrt. Details und Preis finden Sie auf der Produktseite des DINERBOT T9.
Der DINERBOT T9 Pro ergänzt den Transport um Interaktion: Ein Plattenerkennungsradar registriert, wenn Artikel platziert oder entnommen werden, und Licht-, Sprach- und Bildschirmhinweise führen durch Abholung und Lieferung. Seine VSLAM-Navigation kommt ohne Markierungen an der Decke aus – die Raumgestaltung bleibt unangetastet.


Der DINERBOT T5 ist das etablierte Volumenmodell mit einer Besonderheit: Er wird wahlweise mit marker- oder laserbasierter Navigation eingerichtet – die benötigte Durchfahrtsbreite hängt davon ab (70 cm mit Marker-, 80 cm mit Laser-System). Mit 12 bis 15 Stunden Akkulaufzeit ist er auf lange Servicetage ausgelegt.
Kompakte Modelle für enge Wege: T8 und T11
- 49–55 cm Mindestdurchfahrt
- 20 kg Traglast
- 3 Ablagen
Wenn die schmalste Stelle im Gastraum unter 70 cm liegt, beginnt das Feld der Kompaktmodelle.
Der DINERBOT T8 kommt mit 55 cm Durchgangsbreite aus. Drei feste Ablagen mit 300-Grad-Zugriff tragen zusammen 20 kg; die dokumentierte Selbstabholungs-Führung leitet Gäste per Sprache und Touchscreen zur richtigen Bestellung. Hinweis zur Einordnung: Den T8 gibt es in mehreren Ausführungen, deren Detailwerte sich unterscheiden – welche Ausführung für Ihren Betrieb passt, klären wir in der Beratung.
Der DINERBOT T11 ist das jüngste und schmalste Modell des Portfolios: 49 cm Mindestdurchfahrtsbreite – der niedrigste dokumentierte Wert der gesamten Reihe. Dazu kombiniert er drei Ablagen (20 kg) mit einem 18,5-Zoll-Werbedisplay und einer deutschsprachigen Bedienoberfläche laut Datenblatt. Der T11 ist aktuell nicht in unserem Online-Shop gelistet; sprechen Sie uns bei Interesse direkt an.
Transport plus Kommunikation: T10
- 58,5 cm Mindestdurchfahrt
- 40 kg Traglast
- 23,8″ Werbedisplay
Der DINERBOT T10 verbindet vier offene Ablagen (40 kg) mit einem 23,8-Zoll-Werbedisplay – Tagesangebote, Aktionen oder Informationen fahren mit durch den Gastraum. Mit 58,5 cm Mindestdurchfahrtsbreite ist er zugleich deutlich schmaler als die klassischen Modelle. Die dokumentierte Akkulaufzeit von etwa 8 Stunden ist die kürzeste der Reihe – für lange Doppelschichten sollte die Ladeplanung mitgedacht werden.
Geschlossenes System: T3
- 75 cm Mindestdurchfahrt
- 167 Liter Kabinenvolumen
- Passwortgeschützter Zugang
Der DINERBOT T3 ist das einzige geschlossene Modell: 167 Liter Kabinenvolumen hinter abgetönten Flügeltüren, die sich am Zielort automatisch öffnen, plus passwortgeschützter Zugang während der Fahrt. Der Innenraum lässt sich von drei Ebenen bis zu einer großen Kammer umkonfigurieren; die Bodenebene trägt allein bis zu 20 kg. Dafür braucht er mit 75 cm die breitesten Wege der Reihe. Geeignet, wo Transportgut verdeckt und vor Zugriff geschützt unterwegs sein soll – Details auf der Produktseite des DINERBOT T3.
Kompakt mit großen Tabletts: Segway ServeBot S1
- 60 / 65 cm Mindestdurchfahrt
- 30 kg auf drei großen Tabletts
- 12–24 h Laufzeit

Der Segway ServeBot S1 ist das einzige Nicht-KEENON-Modell im Portfolio und verbindet eine kompakte, schmale Bauform mit viel Ablagefläche: Drei große Tabletts, wahlweise rund oder eckig, tragen zusammen bis zu 30 kg – je nach Tablettform kommt der S1 dabei mit 60 bzw. 65 cm Durchfahrtsbreite aus. Dazu ist er ausdauernd: 12 bis 24 Stunden Laufzeit bei nur 3 Stunden Ladezeit, dem schnellsten dokumentierten Ladeprofil der Reihe. Auch das Unterstützen beim Geschirr-Einsammeln ist dokumentiert – mehr auf der Produktseite des Segway ServeBot S1.
GEROBOTICS Kellner-Roboter im Vergleich
Die Übersicht zeigt die Werte, die quellenübergreifend belastbar dokumentiert sind. Alle Werte sind technische Herstellerangaben – sie ersetzen keine Prüfung vor Ort.
| Modell | Bauart | Mindestdurchfahrt* | Traglast gesamt | Werbedisplay | Zentrale Stärke |
|---|---|---|---|---|---|
| T11 | offen, 3 Ablagen | 49 cm | 20 kg | 18,5″ | schmalstes Modell |
| T8 | offen, 3 Ablagen | 55 cm | 20 kg | – | kompakt, Selbstabhol-Führung |
| T10 | offen, 4 Ablagen | 58,5 cm | 40 kg | 23,8″ | Transport + Kommunikation |
| S1 | offen, 3 Tabletts | 60 / 65 cm** | 30 kg | – | kompakt, drei große Tabletts, 12–24 h Laufzeit |
| T9 | offen, 4 Ablagen | 70 cm | 40 kg | – | 13–18 h Akkulaufzeit, beidseitiger Zugriff |
| T9 Pro | offen | 70 cm | 40 kg | – | Artikel-Erkennung, Navigation ohne Deckenmarker |
| T5 | offen, 4 Ablagen | 70 / 80 cm*** | 40 kg | – | zwei Navigationsvarianten |
| T3 | geschlossen, 167 L | 75 cm | 40 kg | – | Kabine mit Autotüren + Passwortschutz |
* Technischer Mindestwert des Geräts an der schmalsten Stelle des Weges — im Betrieb ist zusätzlicher Bewegungsraum für Personal, Gäste und Stühle nötig.
** je nach Tablettform (rund/eckig) · *** je nach Navigationssystem (Marker/Laser)
Einzelwerte wie Akkulaufzeiten oder Ladezeiten sind nicht bei allen Modellen eindeutig dokumentiert und wurden dort bewusst weggelassen. Vollständige Angaben und Preise finden Sie in der Übersicht Serviceroboter kaufen oder mieten.
Welcher Kellner-Roboter passt zu welchem Restaurant?
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
8 Modelle im Vergleich |
T11 Keenon |
T8 Keenon |
T10 Keenon |
S1 Segway |
T9 Keenon |
T9 Pro Keenon |
T5 Keenon |
T3 Keenon |
| Eckdaten | ||||||||
| Enge Wege & DurchfahrtenMindestbreite | 49 cm |
55 cm |
58,5 cm |
60 cm rund 65 cm eckig1 |
70 cm |
70 cm |
70 cm Marker 80 cm Laser2 |
75 cm |
| TransportartBauart und Ebenen | offen 3 feste Ablagen 300°-Zugriff |
offen 3 feste Ablagen |
offen 4 Ablagen |
offen 3 Tabletts, rund oder eckig 300°-Zugriff |
offen 4 Ablagen Zugriff vorn + hinten |
offen herausnehmbare Ablagen Radar erkennt Entnahme |
offen 4 justierbare Ablagen |
geschlossen Kabine 167 L, Türen + Passwortschutz umbaubar bis 1 Kammer |
| Traglastgesamt und je Ebene | 20 kg 5 / 5 / 10 kg |
20 kg 5 / 5 / 10 kg |
40 kg 10 kg je Ablage |
30 kg 10 kg je Tablett |
40 kg 10 kg je Ablage |
40 kg 10 kg je Ablage |
40 kg |
40 kg 10 / 10 / 20 kg |
| Ausdauer je LadungAkkulaufzeit · Ladezeit | bis 13,5 h ca. 8 h laden |
9–12 h 5 h laden |
ca. 8 h 5 h laden |
12–24 h 3 h laden |
13–18 h 4 h laden |
8–11 h 4 h laden |
12–15 h 5 h laden |
bis 12 h 5 h laden |
| Eignung nach Aufgabe | ||||||||
| Abräumen & Geschirrrückgabe | Dish-Return-Modus |
Dish-Return-Modus |
eigenes Geschirr-Einsammeln |
Dish-Return-Modus |
||||
| Selbstabholung durch Gästegeführt, mit Erkennung | Tabletterkennung + Sprachführung |
Radar erkennt Entnahme, geführt |
Kabine öffnet am Ziel, Passwort |
|||||
| Gäste ansprechen & AufmerksamkeitBegrüßung, Interaktion, Werbefläche | 18,5″-Werbedisplay Begrüßen & Begleiten |
Begrüßen & Begleiten |
23,8″-Werbedisplay beweglicher Kopf |
Begrüßen, zum Tisch führen, Cruise-Modus |
Begrüßungsmodus |
Licht-, Sprach- & Bildschirmhinweise |
Begrüßen & Begleiten |
|
| Einordnung | ||||||||
| Passt besonders zu | Sehr engen Gasträumen und Cafés | Engen Restaurants, Hotels, Konferenz- und Coworking-Bereichen | Restaurants, Hotels, Kantinen und Empfang – mit Werbewirkung | Restaurants und Cafés, die auch abräumen lassen wollen – mit WiFi + 4G auch ohne eigenes Netz | Buffet-Restaurants, Hotels, Pflegeeinrichtungen und Supermärkten mit hohem Volumen | Restaurants, Hotels, Kantinen und Pflegeeinrichtungen mit Selbstabholung | Hotels, Büros und Gastronomie mit klassischem Transport | Gehobener Gastronomie, Bars und Hotelfluren |
1 S1: 60 cm rund, 65 cm eckig · 2 T5: nach Navigationssystem (Marker/Laser) · Alle Modelle: Innenbereich, ebener Boden, bis 5° Steigung.
Eine Orientierung entlang typischer Anforderungen – jeweils nur mit Modellen, deren Eignung sich aus den dokumentierten Daten ergibt:
- Sehr schmale Wege (unter 55 cm): T11 – als einziges Modell mit 49 cm dokumentiert.
- Enge Gasträume (55–65 cm): T8, T10 oder S1 – je nachdem, ob Kompaktheit, Werbedisplay oder große Tabletts im Vordergrund stehen.
- Klassischer Speisentransport mit hoher Kapazität: T9, T9 Pro oder T5 – 40 kg auf vier Ablagen.
- Lange Servicetage ohne Zwischenladung: T9 (13–18 h) oder S1 (12–24 h, 3 h Ladezeit).
- Unterstützung beim Abräumen: S1 mit dokumentierter Einsammel-Funktion; T9 mit beidseitig zugänglichen Ablagen.
- Angebote und Informationen im Gastraum anzeigen: T10 (23,8″) oder T11 (18,5″).
- Verdeckter, geschützter Transport: T3 als einziges geschlossenes System.
- Viel Ablagefläche auf schmalen Wegen: S1 – drei große Tabletts bei 60 bzw. 65 cm Durchfahrtsbreite.
Die Zuordnung ersetzt keine Beratung – sie zeigt, mit welchen Modellen sich ein Gespräch für Ihre Anforderung lohnt.

Welche Voraussetzungen muss Ihr Betrieb erfüllen?

- Wege ausmessen – an der schmalsten Stelle. Maßgeblich ist nicht die durchschnittliche Gangbreite, sondern die engste Passage auf dem geplanten Weg. Die technischen Mindestwerte (49–80 cm je Modell) sind reine Gerätewerte; im laufenden Betrieb muss zusätzlicher Platz für Personal, Gäste, Stühle und Begegnungsverkehr bleiben.
- Ebene Böden. Für die Modelle mit dokumentierten Werten gilt: maximal 5° Steigung; Stufen sind ausgeschlossen. Eine Kantenüberwindung ist nur für einzelne Modelle dokumentiert (T9 Pro bis 5 mm, T3 bis 10 mm) – Schwellen gehören in jedem Fall in die Vor-Ort-Prüfung.
- Definierte Abhol- und Zielpunkte, die dauerhaft frei zugänglich bleiben.
- Freie Fahrwege im Betrieb. Abgestellte Stühle, Kisten oder Kabel bremsen jeden Roboter – eine klare Teamabsprache hilft hier mehr als jede Technik.
- Strukturierte Abläufe und eingewiesenes Personal. Der Nutzen entsteht erst, wenn feststeht, wer belädt, wer losschickt und wer am Ziel übernimmt.
- Eine Prüfung vor Ort. Ob ein Modell in Ihren Räumen zuverlässig fährt, lässt sich seriös nur an Ihren tatsächlichen Wegen beurteilen.
Weitere Beispiele aus der Branche finden Sie auf unserer Seite zum Einsatzgebiet Gastronomie.
Wo liegen die Grenzen?
Alle vorgestellten Modelle sind für wiederkehrende Transportaufgaben in Innenräumen auf ebenem, trockenem Boden ausgelegt. Tätigkeiten, die spontane Einschätzung erfordern, gehören bei keinem Modell zum dokumentierten Funktionsumfang. In sehr verwinkelten Räumen, bei Passagen unterhalb der jeweiligen Mindestdurchfahrtsbreite oder bei stark wechselnder Möblierung stößt der Einsatz an Grenzen.
Und: Die Funktionen sind modellabhängig. Was ein Gerät kann – etwa Geschirr-Einsammeln beim S1 oder die Artikel-Erkennung beim T9 Pro – lässt sich nicht auf andere Modelle übertragen, auch wenn alle als Kellner-Roboter bezeichnet werden.
Fazit
Die Modellwahl wird einfacher, wenn Sie in dieser Reihenfolge vorgehen: schmalste Engstelle messen und Bewegungsflächen einplanen, dann offen oder geschlossen entscheiden, dann Kapazität und Zusatzfunktionen (Display, Einsammeln, Ausdauer) klären.
Das GEROBOTICS-Portfolio deckt dabei ein breites Spektrum ab: vom 49 cm schmalen T11 über die klassischen 40-kg-Transporter T9, T9 Pro und T5, die Kompakt- und Display-Modelle T8 und T10 und den funktionsreichen Segway S1 bis zum geschlossenen T3. Entscheidend bleibt die Erwartungshaltung: Ein Kellner-Roboter übernimmt Wege, nicht Gastgeberrollen. Genau darin liegt sein Nutzen.
Sie möchten einschätzen, welches Modell zu Ihren Laufwegen und Abläufen passt? Senden Sie uns kurz Angaben zu Raumaufteilung, Gangbreiten und typischen Transportwegen. Wir geben Ihnen eine unverbindliche Ersteinschätzung – hier geht es zum Kontakt.
Häufige Fragen zu Kellner-Robotern
Räumt ein Kellner-Roboter Tische selbstständig ab?
Nein – das ist für keines der vorgestellten Modelle dokumentiert. Mitarbeitende oder Gäste laden das Geschirr auf; der Roboter übernimmt den Weg zur Spülküche. Der Segway S1 unterstützt diesen Ablauf mit einer dokumentierten Einsammel-Funktion und bis zu 30 kg Zuladung je Fahrt.
Wie breit müssen die Wege im Restaurant sein?
Die dokumentierten technischen Mindestwerte reichen von 49 cm (T11) bis 80 cm (T5 mit Laser-Navigation). Diese Werte gelten für die schmalste Stelle des Weges und sind reine Gerätespezifikationen – für den laufenden Betrieb ist zusätzlicher Bewegungsraum einzuplanen, und eine belastbare Einschätzung erfordert eine Prüfung vor Ort.
Wie viel kann ein Kellner-Roboter tragen?
Je nach Modell zwischen 20 kg (T8, T11) und 40 kg (T9, T9 Pro, T5, T10, T3); der Segway S1 trägt 30 kg. Die Traglast verteilt sich dabei auf mehrere Ablagen mit eigenen Grenzwerten.
Was ist der Unterschied zwischen offenen und geschlossenen Systemen?
ei offenen Systemen steht das Transportgut frei zugänglich auf Ablagen und ist direkt entnehmbar. Beim geschlossenen T3 befindet es sich in einer Kabine mit automatischen Türen und Passwortschutz – geschützt vor direktem Zugriff und abgeschirmt von der Umgebung.
Welcher Kellner-Roboter bietet viel Ablagefläche auf schmalen Wegen?
Der Segway ServeBot S1 kombiniert drei große Tabletts mit einer technischen Mindestdurchfahrtsbreite von 60 bzw. 65 cm – je nach Tablettform (rund oder eckig). Dazu ist für ihn eine Akkulaufzeit von 12 bis 24 Stunden dokumentiert. Ob diese Kombination zu Ihrem Betrieb passt, muss anhand der tatsächlichen Wege und Abläufe geprüft werden.
Welches Modell passt zu meinem Restaurant?
Das hängt von der schmalsten Engstelle, der Art des Transportguts, der benötigten Kapazität und gewünschten Zusatzfunktionen ab. Die Übersicht oben zeigt die Richtung – eine Prüfung Ihrer tatsächlichen Wege vor Ort schafft Klarheit.
Unverbindliche Ersteinschätzung
Sie möchten einschätzen, welches Modell zu Ihren Laufwegen passt?
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